Schwarzwald–Schwäbische Alb–Allgäu–Weg („HW5“)

14. Etappe:
Leutkirch im Allgäu – Friesenhofen

Checkliste

Länge17,7 km
rauf & runter↑ 200 m, ↓ 140 m
Anspruchnicht die erwartete Nullnummer
AnfahrtBahn & Bus möglich
Abreise?
ÜbernachtenLandgasthof Goldenes Kreuz
Futternoch in Leutkirch, alternativ Bäckerei in Herlazhofen
GPS & mehrhttp://www.gpxtour.com/de/tour/275/

Wandernotizen

25.06.2014: Arbeit für 15 Tage in 12 erledigt, und schon habe ich wieder Zeit meine Wanderung fortzusetzen. Heute steht die vorletzte Etappe an, und die Wetterberichte informieren es würde Vormittags regnen bzw. gewittern, und gen Nachmittag auflockern (dafür dann aber allerbestes Wetter für die Schlussetappe – okay!). Da meine Planung diese Etappe sowohl als kurz als auch anspruchslos deklariert, meide ich den Berufsverkehr der Bahn und starte erst nach 7 Uhr meine 4½ stündige Reise nach Leutkirch. Leider steigt in den Regionalexpress gen Ulm eine Schulklasse mit ähnlichem Ziel, und im recht kurzen Zug ist die Ruhe dahin. Mittags in Leutkirch ist gerade Schulschluss, und so bin ich froh als ich mich endlich wieder alleine auf meinem Weg finde – und das bei vollem Sonnenschein? Nun, da will ich nicht meckern. Denn schließlich befinde ich mich am Alpenrand, und hier kann das Wetter sich sehr schnell und unerwartet drehen. Es geht auf schönen Wegen durch wenig Wald, und das wie erwartet auf Asphalt. Ein erster toller Blick hinüber zum Mittelgebirge Adelegg – fotografieren? Ach ne, der Weg geht ja noch ganz dahinten vorbei, und da dürfte das noch viel eindrucksvoller werden… und weiter gehts. Zu meiner Überraschung gibt es entgegen der vorigen Etappe hier sehr viele absolut schöne Gelegenheiten Rast zu machen. Und als ich gerade denke „irgend wie blöd, dass ich keine Badesachen für den Badsee dabei habe wegen Wetterbericht“, trifft mich die erste Windböe. Kurz darauf regnet es leicht. Tut gut, bei dem Wetter. Ich beschließe dennoch dem Rucksack seine Regenhülle zu spendieren, denn wie nass es da drinnen wird bekomme ich nicht mit, laufe ich so ein Stündchen weiter. Und noch während ich das tue zücke ich auch einen Wetterschutz für mich – und mit perfektem Timing setzt der Regenguss ein. Am See verfliegt so die Lust zu baden doch wieder… (aber schön scheint er zu sein!). Als der Regen wieder aufhört und die nassen Wiesen gen Himmel dampfen, gelange ich zu einem Hof: Der Weg endet an einem Zaun, an dem es vermutlich noch nie weiter ging. Wohin? Mein Navi sagt nach links, aber kein Schildlein oder Weg ist zu sehen. Ich laufe also nach Links über eine Wiese, die auch der Garten des Hofes sein könnte. Am Waldrand hinter einem kleinen Hügel findet sich wieder ein Weg mitsamt Wegzeichen. Meine erhofften Blicke zur Adelegg fallen leider aus: Es bleibt nun trüb, und jeden Augenblick könnte der Regen wieder einsetzen. Und so marschiere ich meine Strecke vollends flott durch. Mein Hotel hat eigentlich nur am Wochenende geöffnet, doch dank Voranmeldung erhalte ich Zimmer & Abendessen. Ich stelle fest, dass dieser Tag anstrengender war als ich erwartete, doch dies mag auch durch die Zugfahrt beeinflusst sein. Und trotz des Regens schließe ich den Tag mit einem „welch schöner Tag!“.

Highlights

Bilder

Etappe 14: kurz vor Herlazhofen Unterwegs auf Etappe 14 Etappe 14: bei Beuren Unterwegs auf Etappe 14 Unterwegs auf Etappe 14


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