Schwarzwald–Schwäbische Alb–Allgäu–Weg („HW5“)

7. Etappe:
Gomadingen – Anhausen

Checkliste

Länge23,3 km
rauf & runter↑ 570 m, ↓ 640 m
Anspruchvorhanden
Anfahrt?
Abreise?
ÜbernachtenIndelhausen und Anhausen haben 3 Hotels mit unterschiedlichen Ruhetagen
FutterBäckerei Glocker, unterwegs gibts erst spät Nachschub
GPS & mehrhttp://www.gpxtour.com/de/tour/260/

Wandernotizen

14.05.2014: Auf durch den bekannteren Teil des herrlichen Lautertales! Heute erwartet mich ein sehr schönes Wegstück, und auch die Etappenlänge ist mit geplanten 23 Kilometern erholsam verglichen mit den anderen Tagen dieser Woche. Doch oh weh, der rechte Schuh trocknet nicht, genauer betrachtet: Da stimmt was nimmer. Der passt auch nimmer. Und die Blasen schmerzen. Und so wird das heute mehr ein Durchhalten als eine Erholung. Doch der Reihe nach: In dem von mir verwendeten GPS Track hat jemand den Verlauf des HW5 so eingezeichnet, dass man von A nach B kommt – nicht aber so, wie er tatsächlich auch verläuft. Als ich denke „komisch, hier hat es ja gar keine Wegbeschilderung mehr…“ kehre ich um und suche den richtigen Weg. Kurz darauf war der Beschilderer richtig kreativ: Ein Schild signalisiert gerade aus, ein anderes abbiegen. Ich sah nur eines der Beiden, und darf abermals umkehren. Hey Leute, ich wollte heute weniger laufen! So werden es letztlich doch wieder 26 Kilometer. Danke! Dazu nimmt Asphalt massivst zu, sehr unangenehm mit meinen Füßen. Und da der eine Fuß nun möglichst entlastet wird, meldet sich die Achillessehne des anderen. Super! In Hundersingen gesellt sich ein radelnder Einheimischer zu mir, wir plaudern. Er kenne meine Heimat, da kommt auch er her. Er ist dann hier her gezogen, gefällt ihm hier eben mehr. Verstehe ich durchaus, wenn man nur nicht Geld verdienen müsste… Er ist 70 und bekommt Rente, das hätte ich nicht gedacht! Er verabschiedet sich zum Mittagessen, und ich besuche Ruine Bichishausen. Ein wenig später folgt der Aufstieg zur Ruine Hohengundelfingen, das Highlight dieser Etappe. Ich habe diese spektakuläre Anlage für mich, vespere dort und versorge meine Wunden neu. Anders an Burgruine & Wanderheim Derneck: Hier steppt der Bär, eine ganze Gruppe ist dort und ich ziehe sogleich weiter. Gerne wäre ich hier auch zum Übernachten geblieben, doch: Es kommt nach dieser Etappe ein 60 Kilometer langes Wegstück mit genau einer einzigen Übernachtungsmöglichkeit, und an das Erreichen dieser Einen muss die heutige Etappe angepasst sein. Wer nicht bereit ist heftigere Etappen als die meinen zu marschieren, muss an Derneck vorbei laufen. Leider! Ich quäle mich noch ein paar Kilometern auf Asphalt entlang der Großen Lauter und bin froh, im ersten Hotel ein Zimmer zu bekommen. Es folgt das übliche Ritual: Mich & die Klamotten putzen, sowie im Restaurant lecker Essen gehen. Mir wird versehentlich ein wertiger Riesling (statt meinem Spätburgunder) serviert, den ich behalte aber nie zum panierten Schnitzel mit Pommes bestellt hätte, doch: Das passt dermaßen gut…

Highlights

Bilder

Etappe 7: Biber im Lautertal? Etappe 7: Lauter bei Dapfen Etappe 7: im Lautertal Etappe 7: Ruine Bichishausen Etappe 7: Blick von Ruine Hohengundelfingen Etappe 7: von Hohengundelfingen nach Derneck Etappe 7: Wanderheim Burg Derneck Etappe 7: kurz vor Anhausen


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